Sind wir übervernetzt?

Auch wenn ich machmal Freelancer beneide, gibt es immer wieder Tage an denen ich einfach nur froh bin ein festes Arbeitsverhältnis zu haben. Und das alles nur wegen diesen sozialen Netzwerke. Natürlich. ;)

Und das kommt so:

An meinen freien Tagen setze ich mich oft früh hin und schreibe Einträge für meinen Blog. Was anfangs recht entspannt klingt ist bei näheren betrachten doch nicht der Fall, spätestens nach 20 min macht sich der 1 Gedanke breit “Was geht auf Twitter ab?” Also, “kurz” abbrechen “paar” Tweets lesen, “paar” Links aus Tweets verfolgen inkl. ein “kleiner” Blick auf Facebook und Google+ und schon ist eine Stunde wieder rum.

Mit Glück habe ich Mittags 3 Einträge fertig. Das kann es aber nicht sein. Logo, dank Smartphone und passenden Dienste ist “vorarbeiten” von Artikel kein Hexenwerk mehr, hat nur den Nachteil das man auch unterwegs wieder an der Tastatur hängt. Zu viel Stress und Hektik, will ich nicht mehr. Darum bin ich froh wenigstens auf Arbeit von “Social Media” abschalten zu können.

Was ist die Lösung? Vermute es gibt da keinen “Standard”. Ich versuche nicht die Anzahl meiner Follower auf 100 zu drücken um dadurch paar Tweets/Stunde zu lesen, greife da vielmehr auf Listen zu. So habe ich unterschiedliche Listen zu unterschiedlichen Themen und ein Blick drauf reicht im Prinzip. Außerdem bin ich mittlerweile kein Freund von zu viel Vernetzung. Wieso immer den selben auf fast allen Netzwerken folgen, ein wenig frischer Wind tut da wunder.

Wie geht ihr das alles an? Egal oder bessere Ideen? Lasst uns alle daran teilhaben, vielleicht bringt es uns etwas Entspannung Erleuchtung. ;-)

Artikel auf app.net teilen

About HappyBuddha

Fels in der Brandung, Netz-Buddhist.
This entry was posted in Internet and tagged , , . Bookmark the permalink.

10 Responses to Sind wir übervernetzt?

  1. Rafael says:

    Und jetzt korrigierst du das ganz schnell bitte in Standard.

  2. stef says:

    Hm, ZU viel vernetzt kann man gar nicht sein (im Sinne, dass es einen wirklich schaden könnte), höchstens überfordert.
    Dagegen allerdings hilft Abschalten und konsequent Priorisieren. Hat eben auch viel mit Nein-Sagen zu tun.

  3. Gerhard S says:

    Aus genau dem Grund entrümpele ich seit über 1 Jahr immer wieder die Twitter-Follower-Liste. Bei G+ herrscht noch etwas RUHE, da werde ich aber bald auch einen Kahlschlag durchführen. Facebook lasse ich nur Wegrauschen….

    Etwas ZEN hilft mein BUDDHA!

  4. Ich glaube nicht, dass man übervernetzt sein kann. Wenn du eine extrem vernetzte Person, wie zB Obama dazu befragen würdest, würde er das auch verneinen. Du kannst nur überbemüht sein, auf Netzwerke angemessen zu reagieren. Ein Beispiel: Die Geburtstaghinweise zu deinen Facebook-Freunden. Bei 500 Freunden wärst du jeden Tag mehrmals damit beschäftigt einen Freund zu beglückwünschen. Ergo reduzierst dein Verhalten und beglückwunschst nur noch deine engeren Freunde. Oder der Follow-Friday: Früher habe ich jede Woche brav mitgemacht und mich umgekehrt für jedes #ff bedankt. Mache ich mittlerweile nicht mehr, weil zu aufwendig. Kurzum: Nicht übervernetzt, nur überbemüht in den Rollenerwartungen. Der Unterschied ist wichtig, weil die Vernetzung durch die Esxpansion des Social Web extrem zunehmen wird. Und wäre ich Netz-Buddhist, würde ich Masshalten nicht bei der Vernetzung sondern der Anzahl der Plattformen predigen! Ich kann nicht mehr als 3 Netzwerke so bespielen und gestalten, das sie mir Spass machen und Erkenntnisse bringen. Deswegen habe ich mich zB von Path, Empire Avenue, Amen etc. verabschiedet.

    • Danke für deine Meinung. Denke das ist der Knackpunkt: “Nicht übervernetzt, nur überbemüht in den Rollenerwartungen.” Werde daran arbeiten müssen.

  5. Markus says:

    Gute Reflexion und nachvollziehbare Fragen zum Thema Vernetzung. In den Kommentaren ist eigentlich schon das Wichtigste (und viel Wahres) gesagt. Ist aber auch ein sehr individuelles Thema, mit dem wahrscheinlich jeder anders umgeht. Ich achte darauf, mein Soziales Netz im Web so gut es geht zu begrenzen, weil ich – wie wir alle – nur einen bestimmten Anteil von Zeit zur Verfügung habe. Auf Twitter helfen mir, so wie bei Dir ja auch, die Listen, noch weitere Accounts gebündelt nach versch. Schwerpunktthemen zu verfolgen. Dies gilt jedenfalls für meinen privaten Account. Darüber hinaus habe ich als Social Media Beauftragter der Stabi Hamburg noch ein paar berufliche Netzwerke im Auge zu behalten. Gar nicht so einfach, von den Überschneidungen privat/beruflich ganz abgesehen.

    Sehr gut zum Thema Deines Blogartikels passt diese Karikatur aus dem New Yorker: ;-)
    http://www.newyorker.com/humor/issuecartoons/2012/08/06/cartoons_20120730#slide=6

Comments are closed.