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Mehr dazu findet ihr bei Nerdcore!

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Was gehört zu einem guten Leben ??

Eine sehr gute Frage die man sich mehrmals täglich stellen sollte, am besten gleich morgens nach dem Aufstehen. Noch bevor man mit seinem schicken Smartphone Twitter oder Facebook besucht um zu lesen was seine Freunde gerade oder schon erlebt haben.

Ok, ohne Zynismus weiter im Text. ;-)

Aber, Fakt ist doch, Mensch ist den ganzen Tag mit Leben beschäftigt und hat (oder nimmt sich) nicht die Zeit solchen Fragen zu stellen. Warum auch, der Laden muss brummen, der Rubel muss rollen und das Leben geht sowieso weiter. Also warum fragen?

Na ja, um vielleicht in Augenblicken in denen man wichtigen Menschen verliert sich nicht darüber zu ärgern, das man noch “so vieles miteinander unternehmen wollte” oder “man hatte doch noch so viele Fragen zu stellen”?? Pech, der Zug ist abgefahren, endgültig.

Also: Was bedeutet für mich ein gutes Leben?

Der Klassiker den man oft sagt oder auch hört “ich will am Ende meines Lebens sagen können, ja, ich habe gelebt.” Ok, da Mensch in den seltensten Fällen weiss wann jetzt genau “das Ende” kommt, sollte man schon in den Jahre davor “leben”.

  • am besten (aus meiner Sicht) klappt das mit einem oder einer Partnerin bei der man sich (symbolisch) fallen lassen kann und weiß man wird aufgefangen, quasi, die Schulter zum anlehnen, der Fels in der Brandung, eine gute Beziehung ist die Ursuppe
  • Job, Sex, sind zarte Pflänzchen die auf diesem Nährböden wachsen und (im Idealfall) gut gedeihen.
  • Erfolg, Geld, Besitz sind infolgedessen “die Ernte”, die auch immer unterschiedlich ausfallen können. Siehe dazu auch Mikez, die 7 Kühe und so …
  • Gesundheit, fast hätte ich sie vergessen, thront auch über allem

Und jetzt, Butter bei die Fische. Wie seht ihr das? Eher Generation “Mein Auto, Boot, Haus und Frauen” oder “Ich im Einklang mit dem Universum” oder schon eher “Feiern bis der Arzt kommt, wen interessiert schon das Morgen”?

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22 KW, #Twitter, #Tugendhat, #Shoppen, #Biosphere

Und wieder eine Woche rum. Hier meine Themen der Woche.

Internet

  • Twitterbarometer. Die nächste Wahl rückt immer näher, warum nicht dazu auch die politische Tendenzen auf Twitter messen. Ok, Twitter hat auch nicht immer den Plan, kann aber noch interessant werden vor allem je näher wir der Wahl kommen.
  • Ihr wundert euch warum der Akku eures iPhone andauernd leer ist? Nein, muss nicht an dem wirklich schwachen Akku liegen, Facebook kann auch ein gutes Stück dazu beitragen.

Film & Kunst & Lebensart

  • Das Haus Tugendhat von Mies van der Rohe.. Eine aktuelle Doku über die Villa Tugendhat, wobei alleine schon das Foto auf Zeit.de mich in Begeisterung bringt.
  • A Life in Japan. Eine Doku über Leben in Japan aus Sicht von Einwanderern. Ohne deutsche Untertitel aber für kleines Geld kaufbar.
  • Das Kunsthaus Graz. Noch nie so ein abgefahrenes Gebäude gesehen.Hammer.
  • Was gehört zu einem guten Leben. Ein Thema das mir aktuell recht oft durch den Kopf geht, schätze werde darüber noch ausführlich bloggen.
  • Ein Thema das für mich auch aktuell ist: Shoppen mit gutem Gewissen. Die ZEIT hat dazu einen interessanten Artikel abgeliefert mit vielen guten Empfehlungen in den Kommentaren. Kommt auch auf meine “Darüber bloggen Liste”.

Song der Woche (1999 für einen Levi Spot verwendet)

Weitere spannende Wochenrückblicke findet ihr auch bei:

Tajmahal07, Pokipsie, Janett, Kristine, Apfelmuse, Ennomane, Steffi, Björn

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Buchtipp: Depeche Mode – Monument

100 Millionen verkaufte Platten, ausverkaufte Touren, eine außergewöhnliche Fancommunity. Anhand einer der weltweit größten Depeche-Mode-Sammlungen wird die seit mehr als drei Jahrzehnten andauernde Erfolgsgeschichte greifbar und anschaulich gemacht: Die komplette Diskografie, unveröffentlichte Fotos, seltene Tonträger, ausgefallenes Promomaterial der Plattenfirmen, Interviews sowie detaillierte Beschreibungen der vielfältigen Fanszene in Ost und West.

(Beschreibung Verlag)

Wou!! Die Depeche Mode Bibel!!

Das war jedenfalls mein erster Gedanke als ich das 30,6 x 25,8 x 3 cm große Buch in den Hände hielt. Und dieser Gedanke vertieft sich immer mehr beim genüsslichen lesen von 424 Seiten. Es fühlte sich an, wie eine Zeitreise in die Jahre als man selber die erste, damals noch Kassette, von Depeche Mode in den Händen hielt. Lange her … Wobei sich auch ein Gedanke breit macht: “Ist das alles schon so lange her?”

Die beiden Autoren Dennis Burmeister und Sascha Lange haben wirklich gute Arbeit geleistet!!

Dennis Burmeister hat in über 25 Jahren eine wirklich imposante Depeche Mode Sammlung zusammen getragen, angefangen von Autogrammkarten, Singles, Promomaterial, sämtliche Alben und Single-Auskopplungen, seltene Fotos, einfach alles. Zusammen mit Sascha Lange (auch ein Kinder 80′er) wurde die ganze Sammlung ergänzt mit Interviews u.a. Götz Alsmann, Anne Haffmans (Mute), Olaf Zimmermann (radioeins), Sven Plaggemeier (depechemode.de). Das alles rundet ein Kapitel über die Fankultur in Ost und West ab, übrigens ein Thema das ich in keinen weiteren Buch fand.

Mein Fazit ?

Ganz klar >> Kaufen !! “Monumet” ist aus meiner Sicht, die Depeche Mode Bibel die jeder Fan im Bücherregal stehen haben sollte! Natürlich zusätzlich zu allen Alben. ;)

Nebenbei auch ein kleiner Trostpreis für mich. Für die aktuelle Tour hab ich leider keine Karten mehr bekommen, so kann ich wenigstens die alten Alben anhören und dazu im “Monument” versinken. Danke Dennis und Sascha !! :)


Depeche Mode – Monument // Autoren – Dennis Burmeister & Sascha Lange Erschienen im Aufbau – Verlag // Preis – 49,90 € // ISDN – 978-3-351-05003-0

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iNet sucht Superfeedreader

Der Google Reader schließt bekanntlich zum 1 Juli seine Tore und das Wettrennen wer in Zukunft die Feed ausliefern wird ist voll im Gange. Sollte ich wetten wer das Rennen macht tippe ich auf Feedly.

Wie? Nicht Fever? Aber gestern gab es doch die passenden Meldung dazu. Nein. Spielen wir das mal schnell durch. Lese interessanten Blog und möchte ihn abonnieren:

  • passenden Button klicken, man wird zum Google Reader geleitet und abonniert den Feed
  • vielleicht noch in passenden Ordner zu anderen Feeds mit ähnlichen Inhalt schieben
  • nachher abrufen, lesen, verschieben oder speichern auf xyz
  • alles gratis (Bonuspunkt)

Und Fever?

  • Testen ob der eigene Webserver die nötigen Mindestanforderungen bietet
  • kaufen (circa 24 €, hier zögern schon die meisten)
  • installieren (geht fix) und abonnierte Feeds aus dem Google Reader importieren (einmalig) oder gleich neue Feeds abonnieren
  • Cronjob (häää) einrichten der alle x Minuten nach neuen Artikeln sucht
  • neue Artikel zb. mit Readkit lesen

Und, was gemerkt? Meine Hypothese: Mensch mag es einfach & gratis. Und all das ist nicht immer Fever. Im Gegensatz zu Feedly das einfach nur verlangt ich soll es mit meinen Feeds auf Google Reader “verbinden”, um den Rest kümmern sie sich alleine.

Auch das Totschlagargument, “mit Fever habe ich aber meine Daten in der Hand” wirkt recht stumpf. Viele wollen einfach alles kostenlos und bitte auch mit dem passenden Speed dazu.

Verzicht wird aktuell klein geschrieben. Sehr klein.

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Neuanfang: Iron Blogger & Threema

Lasst es uns erneut versuchen!

  • Auch genervt von den ewigen Diskussion über WhatsApp & fehlende Sicherheit? Dann schaut euch Threema an. Bietet sicheren Chat inkl. Foto und Videoaustausch. Gruppenchat laut Hersteller (Schweizer,gell) auch in Planung! Schon klar das jetzt nicht alle sprungartig dorthin “umziehen” werden, aber lasst uns wenigstens einen Anfang machen. Immer nur Jammern & Maulen bringt keinen weiter. Meine Threema ID >> BNFZMNCX.

  • Iron Blogger. Du wolltest schon immer oder erneut mehr bloggen aber Motivation gleich Zero? Werden Iron Blogger! 1x Woche einen Eintrag schreiben sollte doch nicht so schwer werden. Ok, der Punkt mit 5€ in die Partykasse zahlen wenn nicht geschrieben wird, kann nicht immer klappen. Dazu müsste man eine Community haben. Im Saarland (Anlass war SaarCamp) ist gerade eine im Entstehen. Mehr Infos bei Interesse. Siehe auch: Hyperland – Bloggen für Bier

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One Way or Another ?

Vor einigen Wochen warf ich auf ADN eine Frage in die Runde die mehr Feedback brachte als anfangs erhofft:

CD oder doch gleich MP3 kaufen?

Ich war wirklich überrascht das man sich darüber in Ruhe unterhalten konnte ohne gleich in Rage-Modus zu verfallen. Klappt auf anderen Plattformen nicht immer, auch ein Grund warum ich ADN mag. (Natürlich gibt es noch Einladungen)

Was nu? CD oder MP3?

Zugegeben, die Frage stellt sich für mich nicht wirklich, ich greife seit Jahren zur CD. Natürlich besitze ich auch den passenden Player um MP3 abzuspielen, aber nachdem sie von der silbernen Scheibe extrahiert wurden. Auch wenn im Internet komplette Alben als Download angeboten werden mit Option “Zahle wie viel es dir wert ist”, suche ich instinktiv den “Hier, die CD” Button. Oft erlebe ich auch, das wirklich gute Alben komplett als MP3-Download 4 Free angeboten werden.

Ernsthaft liebe Künstler? Wollt ihr kein Geld damit verdienen? Oder wenigstens ein Teil der Kosten damit abdecken? Schaut euch Fjellsmug Rekords an. Die bieten Alben auf selbst gestalte CD’s an. 100 Rohlinge kosten mittlerweile auch nicht mehr die Welt und man kann die Scheibe auch als “Limitierte Auflage” anbieten. ;-)

Oder bietet wenigstens einen Paypal-Button an. Für eine Tasse Kaffee hat (fast) jeder Geld über.

Warum eigentlich kaufen?

Wie ich damals aus den Antworten heraus lesen konnte, mögen viele MP3 (natürlich ohne DRM) um die Songs gleich auf ihren Player abspielen zu können. Das Cover oder Booklet spielt eher eine untergeordnete Rolle, außerdem sparen sie so Platz.

Bei mir ist es genau das Gegenteil:

  • Fanboy. Ich möchte alle Alben. Dazu gehört natürlich auch das Booklet oder die limitierte Auflagen. Außerdem wirkt CD als Träger der Musik viel wertvoller als MP3 die irgendwo auf einer Festplatte in einer Wiedergabeliste liegt.
  • Wertschätzung. In meinen Augen eigentlich der wichtigste Grund um eine CD zu kaufen. Es ist mir wert dafür Geld auszugeben, außerdem zeige ich den Künstler das sie mir etwas bedeuten. Natürlich haben Konzerte auch einen Wert. Wobei die Erinnerungen daran schneller Verblassen als eine CD.
  • Platzproblem. Kann mit einem schönen CD-Regal gut bekämpft werden. Außerdem sind mir Mitmenschen suspekt die kein Bücherregal haben … Aber das ist ein anderes Thema. ;-) Klar ändert sich auch der Musikgeschmack, dann werden die Silberlinge einfach weiter verkauft. Oder verschenkt. Jeder wie er es mag.
  • Zeitgeschichte & Emotionen. Ich finde es herrlich, wenn zur späte Stunde bei guten Freunde eine gute Scheibe aufgelegt werden. Gerade diese “Kennt ihr noch xxx oder xyt” Abende, da kann ich noch Tagelang davon zerren.
  • Qualität. Zugegeben, nicht alles was auf den Markt kommt ist gut. Aber, dank Internet hat man immer (!) die Möglichkeit im Voraus zu erkenne “Ist das was für mich, will ich das wirklich.” So kann ich gezielt kaufen und lasse alles schlechte links liegen. Sollte auch im Interesse der Künstler sein zu erkennen ob sie auf den Holzpfad sind oder nicht.

Jetzt zum Schluss noch eine kleine Frage:

Mich würde interessieren, wie sehr ihr das? Oder wenn ihr Künstler seid, wie sehr ihr das?

Lasst uns darüber diskutieren.

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