Mein Blog. Mein Haus.

Ist Bloggen noch sexy oder liegt die Zukunft in den zahlreichen Social Networks?

Admartinator gibt all jenen eine Stimme, die einfach SATT sind von Facebook und Co. Padlive hingegen, zeigt anhand von “Blogfrogs” den nächsten Schritt: Blogs mischen mit Communities. Ich bin eher ein Fan der Strategie: der Blog bleibt, alles andere kann sich wandeln.

Wie seht ihr das? Egal, oder Überlebenswichtig? Oder auch schon an “Willst du gelten, mach dich selten” gedacht?

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Fels in der Brandung, Netz-Buddhist.
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33 Responses to Mein Blog. Mein Haus.

  1. stef says:

    Nö, mein Blog bleibt und wird ergänzt durch weitere Social Media Aktivitäten. Die Basis bloggt, weil sexy.

  2. Stefan says:

    SATT war ich schon als diese ganzen “Social-Networks” aufkamen, nämlich SATT von den Foren und Chats. Weil im Endeffekt sind das nur dessen Erweiterungen für mich, mit einem “ICH-BIN-IMMER-UND-ÜBERALL-ÖFFENTLICH” Anhang!

    Blogs sind beständig und schaffen Mehrwert, alles andere wandelt sich ständig…

  3. Armin says:

    My Blog is my castle.

    Anbei ein Link zu einem interessanten Artikel zu diesem Thema vom Kulturmanager: http://kulturmanagement.wordpress.com/2011/07/05/facebook-oder-google-spatestens-jetzt-wird-es-zeit-fur-ein-blog/

    • Stefan says:

      Das was ich schon seid Jahren quasi predige, wird auf einmal wieder “Mode oder Trend” weil ein paar mehr nun ebenfalls mal ins Nachdenken übergehen, anstatt den Web-Hypes wie die Lemminge hinterher zu laufen…

      • Jürgen says:

        Also, das “predigen” auch schon andere :party: Es ist halt ein Teil von Ganzen sich wieder auf alte “Werte” zurück zu besinnen.

        • Stefan says:

          Ist halt nur komisch mit anzusehen, WIE und vor allem WODURCH solch ein Zurückbesinnen in Gang gesetzt wird…

          Deine Kommentar-Verschachtelung ist irritierend für mich, gefiel mir vorher besser…

          • Jürgen says:

            Liegt an diesem Social Addon.. Schalte mal kurz ab, um zu sehen ob es dadurch besser wird.

          • Rafael says:

            Die neuen Kommentare mag ich auch irgendwie nicht.

            Besinnen sich die Leute wirklich zurück oder gab es schon immer einen Kern von Bloggern, die ihr Blog über alles andere bevorzugt haben?

            Die Menschen lieben Facebook und Twitter. Im Gegensatz dazu hat sich RSS kaum durchgesetzt (außer bei Bloggern und Nerds). Ich denke, dass man dies vor allem dem Schuldgefühl von ungelesenen Einträgen zu verdanken hat. Erstere sind mehr ein Strom von Einträgen, dem man folgen kann, aber nicht muss. Man geht halt auf Facebook oder Twitter, liest sich die letzten Sachen durch und verschwindet wenn man keine Lust hat. Bei RSS-Feeds kann man sich auch disziplinieren, reingehen wann es einem gefällt, aber es entsteht jedes Mal ein gewisses Schuldgefühl wenn man Beiträge nicht liest oder alles als gelesen markiert.

            RSS (und somit das Abonnieren und regelmäßige Lesen von Blogs in der Form, in der wir es jetzt kennen) wird eher früher als später sterben. Der harte Kern wird die Technologie sicherlich über viele Jahre länger nutzen, so wie zum Beispiel das Usenet oder IRC, aber die Masse wird Inhalte auf eine andere Weise konsumieren. Damit sage ich nicht, dass Blogs sterben werden, nur dass man sie anders an die Leser bringen wird als mit schlichtem RSS. Die Technologie wird immer noch präsent sein, aber der Leser wird direkt nichts damit zu tun haben, so wie das heute schon bei Facebook und Twitter der Fall ist. Wenn man sich schon heute die Entwicklung auf dem iPad anschaut, dann sieht man immer mehr Anwendungen, die einem eine persönliche Zeitung anbieten, die im Prinzip nichts anderes ist, als ein aufgewerteter Feed-Reader. Die Entwicklung dieser Apps wird noch viel stärker voran gehen, aber das ist erst einmal die von den meisten eingeschlagene Richtung.

            Und nein, bitte nicht, Blogs sind alles andere als tot.

            • Jürgen says:

              Also Blogs sind nicht tot.

              Ich sehe es auch so ähnlich wie du. In Zukunft erstellen wir uns eine Zeitung aus Blogs, Twitter, Facebook, lesen die und bei gefallen (oder Zeit) gibt es Kommentare zu den Einträgen.

    • Jürgen says:

      Danke für den Link, der Blog ist interessant!

  4. Rafael says:

    Blog ist Blog bleibt Blog.

  5. Indigo0815 says:

    Wenn ich “Privat” blogge (AppleMinds), dann fehlt mir irgendwie die Öffentlichkeit, bzw. das Publikum. Dann wird´s für mich ein wenig langweilig.
    Blogt man auf einer Plattform (Facebook und Co.), dann darf ich auf Kommentare/Reaktionen hoffen, was irgendwie das Salz in der Suppe für mich ist. Deshalb überlege ich AppleMinds ganz ruhen zu lassen und wieder in die “Öffentlichkeit” zu gehen. Wie schon erwähnt auf Facebook und Co. oder wie zu meinen Anfangszeiten auf Blog.de (MacUserBlog). :prost:

  6. Hallo Jürgen,

    es gibt zwei Lösungen: Ich habe einen unverständlichen Beitrag geschrieben oder Du hast eine andere Bedeutung aus den Worten herausgelesen. ;)

    Ich fragte nach einem Blog = Home = Castle = Social-Network. Was wäre also wenn WordPress, durch PlugIns oder direkt “ab Werk” zu einem Social Hub für Blogger würde?

    Viele Grüße aus Essen,

    Gerd

    • Stefan says:

      BuddyPress wäre da der passende Ansatz, vielleicht nur dann noch spezieller auf die “Social-Network” Komponente angepasst…

    • Jürgen says:

      Ich bin schon bei dir. ;)

      Du fragtest nach “Blog = Home = Castle = Social-Network” und wie man einen Social Hub aus dem Blog machen kann. Ich bin der Meinung, Blog kann ruhig so bleiben, alles andere extern. :)

      • Stefan says:

        Einen Social-HUB will ich gar nicht aus meinem Blog machen, und auch nie wollen.

        Wenn, dann würde ich eher ein Social-Network Projekt mittels BuddyPress realisieren, wobei dann das Bloggen und das direkte vernetzten der einzelnen Blogs im Netzwerk in einer anderen Form dann der Hauptpunkt wäre….

        Aber BuddyPress ist nichts für mich und der ganze andere Kram auch nicht, von daher bleiben meine Blogprojekte eben auch “nur” Blogs! ;)

  7. mysha says:

    Ich finde die Mischung machts!
    Nicht alles passt auf den Blog und anderes wiederum in die Social Networks.
    Während kurze Statements oder Situationskomik eher auf Twitter landen und FB eigentlich nur zur Kommunikation mit alten Bekannten genutzt wird, ist der eigene Blog sozusagen der Dreh- und Angelpunkt: Während man bei der Recherche zu neuen Themen oft auf bisher unbekannten Seiten landet, welche dann im Feedreader landen und durch abgegebene Kommentare wieder auf die eigene Seite referenzieren, wird in den Netzwerken entweder über bereits geschriebenes diskutiert, oder eine andere Diskussion als Anreger für einen neuen Artikel genutzt.

    Gut möglich, dass langfristig beides noch mehr verschmilzt, oder eins von beidem ausstirbt, aber am Ende des Tages ist “sexy”, was wir daraus machen!

    • Jürgen says:

      Das ist in etwa auch mein “Konzept”, wenn man es so nennen kann. Auf Twitter und Co, neue Leser auf den Blog lotsen, und hier geht der Punk ab. :zunge:

  8. rappel says:

    Sehe ich auch so. Das Blog ist primär und muss, alles andere bleibt sekundär und kann …

  9. Reen says:

    Blogs sind nicht tot. Im Moment schlafen sie vielleicht etwas, aber tot sind sie noch lang nicht.
    An Twitter und FB stört mich zum Beispiel, dass ich erst bei Twitter lese, was bei meinen “Freunden” so passiert und dann lese ich den selben Kram kurze Zeit bei FB noch mal.

    Außerdem sind Blogeinträge von Dauer. Heute finden Leute auf meine Seite über Kram, den ich vor Ewigkeiten verfasst habe. Ist bei dem anderen Social Media Gedöns ja nicht unbedingt so.
    Und als letztes mag ich auch den Tagebuchfaktor, den ein Blog -egal ob privat oder doch nur themenbezogen- hat. Es ist immer wieder spannend, wenn ich mir meine Einträge von vor 6-7 Jahren ansehe und mich wieder darin erinnere, worüber ich damals nachgedacht habe, was ich gefühlt oder für was ich mich interessiert habe. Und das kann Dir so keine andere Social Media geben. :prost:

    • Jürgen says:

      Ja! Twitter und Co ist so schnelllebig. Da noch einen Link oder Tipp aus einem Tweet zu finden, dem man vor ein paar Tagen gelesen hat, wird schwer… :pray:

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