In den letzten Tagen las ich etliche Artikel über Verpackungen der Produkte die Apple herstellt. Teilweise hatte ich dabei den Eindruck, manch einem Leser fiel dabei gerade die Kinnlade runter. Wie auch bei der Partnersuche, ist der erste Blick meistens entscheidend. Warum sollte man das nicht auch auf Verpackungen anwenden. Schließlich ist es ja das erste, das mir beim Kauf eines Gerätes der Verkäufer unter die Nase hält.
Wirklich faszinierend ist für mich aber, das Prinzip wird schon lange (aus Sicht meiner Freundin: sehr erfolgreich) in der Kosmetikbranche angewendet. An einem roten Lippenstift kann man ab einem bestimmten Punkt nicht mehr viel ändern, also muss die Verpackung daran glauben. Schließlich sollen die Produkte auch an den Mann Frau gebracht werden.
Mein Lieblingsbeispiel sieht so aus:
Schlicht, elegant, kleine Zahl auf dem Deckel, und Logo dezent an der Seite.
Auch wenn ich mit Kosmetik nicht viel am Hut, fand ich es sehr schön und würde es sicher meiner Freundin schenken. Ok, das Logo habe ich bewußt nicht gezeigt, soll keine Werbung werden, wer es aber wissen will: Givenchy.
Meine Frage an euch: wie habt ihr es so damit? Springt ihr überhaupt darauf an? Und wenn ja, sammelt ihr auch die Verpackungen?


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Schöne “Kaaatöngskes”, die gefallen mir auch. Aber leider kann man nicht alles behalten – ersticken würde ich in dem Zeug. Ich hab eh schon genug… :zunge:
Aaaber: einem Verkäufer, der mir SEINE Sache unter die Nase hält, DEM glaub ich schon lange nix mehr!
Weil: JEDER, der einem irgendwas “andrehen” will, der wird einem die Vorzüge BRÜHwarm erzählen! Suchen muß man die Nachteile…
Beispiel Saturn:
“Notebook mit RIESENbilschirm, neueste Technik, LED Super-Glossy Screen, Sandy Bridge Core i3, integrierte Intel-Grafik, RIESEN viel Software usw. usw.”
Was hört Hugo?
“Kaum zu tragen, Screen spiegelt wie Sau, lahme CPU, noch lahmere Grafik, Crapware im Überfluß”
Das heißt ja nicht, das das grottenschlecht ist – einer, der nur ab und an mit dem IE surft, 3 Zeilen tippt, einen Zusatzrasierspiegel sucht, der kommt evtl. prima damit zurecht.
Problem ist nur, wenn so jemand wie ich da ankommt – und auf einen Verkäufer trifft, der “0″ Ahnung hat. Das hat ja mit Comps erstmal nix zu tun.
Erst gestern wollte mir ein Optiker eine Brille verkaufen – eine, die ER für toll hält. Ich trage aber seit 48 Jahren eine Brille, ich hab Ahnung von der Sache. Natürlich nicht so viel wie der, aber genug, um ihn ins Schwitzen zu bringen.
Ich kenne meinen Kopf, ich weiß was ich will/möchte/brauche. Fazit: ich werde wohl ein Designergestell aus den 90-ger Jahren nehmen, das bei mir noch “rumliegt” (gut verwahrt) – die jetzt nötigen Gleitsichtgläser dürften da reinpassen (dafür sind gewisse Mindestmaße nötig).
Ach, ließ selber – ein RIESEN-Artikel steht im Frau Dr. & Hugo Blog. Da:
http://aurum2rivi.wordpress.com/2012/01/27/hugo-kauft-keine-brille/
Der Optiker hatte auch ganz tolle Prospekte, sogar Kaffee habe ich bekommen. Aber eben keine Brille… – “seine” wollte ich nicht, “meine” kann er mir nicht anbieten. Tja. :grrr:
Siehe Kommentar auf deinem Blog. :coffee: